Warum scheinen immer die ungesunden Lebensmittel so schmackhaft zu sein? Diese Frage quält viele – vor allem Abnehmwillige – und David Kessler hat die Antwort: Eine Kombination aus Zucker, Fett und Salz aktiviert das Belohnungszentrum im Gehirn.

Diesen Impuls sind vielen Menschen nicht gewachsen. Sobald wir die Verpackung von Schokoriegeln oder Ähnlichen sehen, erinnern wir uns an das belohnende Gefühl beim Verzehr solcher Sachen. Es entwickelt sich eine regelrechte Sucht nach ungesunden Nahrungsmitteln, denn wir assoziieren Sie mit Freude und Glück. Manche Menschen trifft es schlimmer, andere haben damit weniger Probleme. Ein Stück weit betrifft es aber alle.

“Das Ende des großen Fressens” erklärt genau, wie die Kombination aus Zucker, Fett und Salz unser Denken beeinflusst und wie die Industrie das menschliche Verlangen danach schamlos ausnutzt. Das Buch gibt tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und bedient sich auch diverser psychologischer Tricks, um einen Ausweg aus der Sucht zu bieten.

Die ersten 95 Seiten werden zum Ende hin etwas langatmig, da sich vieles zu wiederholen scheint. Zudem hat mich die Verzehrempfehlung, bei der dargelegt wird, dass wir viel zu viel essen, ein wenig gestört. Aus der Sicht eines Sportlers betrachtet ist es nicht die Menge, sondern die Qualität der Nahrungsmittel. Zu viel essen die meisten nicht – nur zu viel Schrott.

Nichtsdestotrotz ein absolut empfehlenswertes Buch für jeden, der ernährungsbewusster leben möchte.

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